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Langlebigkeit durch fachgerechte Pflege

 

Jedes Material braucht eine individuelle Pflege und Reinigung. Damit Ihnen Ihre Möbel so lange wie möglich erhalten bleiben, geben wir hier ein paar Tipps zur richtigen Möbelpflege.

 

Holz und Furnier

Bei Holz und Furnieren sollten Sie beachten, dass sich neue Holzmöbel mit der Zeit verfärben, je nach Holzart wird das Holz dunkler und gleicht sich in der Färbung älteren Möbeln an. Um der Verfärbung entgegenzuwirken, kann man auch mit Bleichmitteln arbeiten – hier ist jedoch Vorsicht geboten.
Holz und Furniere sind lichtempfindlich. Darum ist darauf zu achten, dass auf Holzoberflächen, die der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, in den ersten 6-8 Wochen keine Gegenstände abgestellt werden, um unregelmäßige Verfärbungen zu vermeiden.
Flüssigkeiten schaden dem Holz, darum sollten größere Mengen immer sofort abgewischt werden, um ein Aufquellen des Holzes zu verhindern.
Um leichte Verschmutzungen zu beseitigen, können Holzoberflächen mit einem leicht angefeuchteten Tuch abgewischt werden. Nach der Reinigung sollten die Oberflächen vollständig abgetrocknet werden.
Sollten Sie eine Holzoberfläche nachträglich behandeln wollen, ist es wichtig zu wissen, wie sie vom Hersteller aus behandelt worden ist. Wurde die Oberflächen bei der Produktion beispielsweise mit Öl versiegelt, ist eine Behandlung mit Wachs ausgeschlossen.

 


 

Leder

Glattleder:

Beschreibung:
Als Glattleder werden ursprünglich alle Lederarten bezeichnet, deren Narbenseite nach außen verarbeitet ist. Glattleder können entweder offenporig sein (siehe: Anilinleder) oder oberflächengegärbt (pigmentiert, gedeckt). Es hat sich jedoch eingebürgert, den Begriff Glattleder nur für die pigmentierten Ledersorten zu verwenden. Oberflächengegärbte Lederarten sind besonders resistent gegen Flecken und Ausbleichen, daher sind diese z.B. für Familien mit Kindern besonders zu empfehlen.

Reinigung:
Bei auffälligen Verschmutzungen kann man das Leder mit einem milden Reiniger säubern. Es empfiehlt sich, das Leder je nach Nutzung alle 3 bis 6 Monate mit einer Lederpflegemilch zu konservieren. Das stellt sicher, dass das Leder weich und geschmeidig bleibt. Zusätzlich wird dadurch die Gefahr des Ausbleichens durch Sonneneinstrahlung deutlich reduziert.
Bei hellen Ledern kann es vorkommen, dass Bekleidungsstoffe Abfärbungen verursachen. Ist dies der Fall, ist es ratsam, die Kontaktflächen regelmäßig mit einer Lederversiegelung zu behandeln. Die Versiegelung verhindert, dass die Abfärbungen zu tief in die Lederschichten eindringen. Hier ist darauf zu achten, dass die Kontaktflächen vor dem Versiegeln besonders gründlich gereinigt werden müssen.

Anilinleder:

Beschreibung:
Bei Anilinleder handelt es sich um mit Anilinfarbstoffen durchgefärbte Glattleder. Hier wird bewusst auf eine Oberflächenpigmentierung verzichtet, zugunsten einer schönen Struktur und eines angenehm weichen Griffs. Somit gilt Anilinleder als weitestgehend naturbelassen und als eine sehr teure und wertvolle Lederart. Aufgrund der geringen Bearbeitung des Materials kommen hier nur völlig makellose Häute in Frage, denn die natürliche Oberflächenstruktur bleibt komplett sichtbar. Da das Leder allerdings offenporig ist, kann Feuchtigkeit leicht in das Leder eindringen und es an der betroffenen Stelle ausdunkeln. Aus diesem Grund sind Anilinleder anfällig für Verschmutzungen und Ausbleichungen durch Sonnenlicht. Im Laufe der Zeit werden die Oberflächen von Anilinleder glänzender, dies verleiht ihnen eine ganz besondere Patina.

Reinigung:
All diese Eigenschaften, die das Anilinleder einerseits so einzigartig machen, erfordern andererseits auch eine besondere Schutzpflege. Da bereits eingezogene Flecken meistens nur mit Hilfe von Fachleuten entfernt werden können, ist die Prävention bei der Lederpflege von größter Wichtigkeit. Das Leder sollte von Anfang an mit einer stark imprägnierenden Anilin-Creme gepflegt werden. Wesentlich ist hierbei die Regelmäßigkeit der Pflege, denn nur so kann ein lang anhaltender Schutz gewährleistet werden. Die besonders beanspruchten Flächen sind mindestens alle drei Monate nachzubehandeln. Vor jeder Behandlung sollte das Leder oberflächlich mit leichtem Anilinreiniger vorsichtig gesäubert werden. Wegen der Offenporigigkeit des Leders ist es wichtig, möglichst wenig Wasser zu verwenden und immer von Naht zu Naht zu reinigen, um Ränder und Fleckenbildung zu vermeiden.

Semianilinleder:

Beschreibung:
Semianilinleder ist eine Kombination aus dem weichen und warmen Anilinleder und dem schmutzresistenten pigmentierten Glattleder.
Diese Lederart wird nur mit einer leichten Pigmentierung versehen. Semianilinleder hat die Besonderheit, dass das natürliche Narbenbild nicht durch die Pigmentierung verdeckt, sondern nur leicht geschützt wird.
So hat ist dieses Leder im Gegenteil zu dem offenporigen und empfindlichen Anilinleder einen besseren Schutz vor Verschmutzungen. Trotzdem ist hier der Schutz aber nicht so stark wie bei pigmentierten Glattledern, bei denen die Farbschicht für einen besonders hohen Schutz sorgt.

Reinigung:
Für die Pflege von Semianilinleder empfiehlt es sich, regelmäßig mit einem nur leicht angefeuchteten Tuch und einem Lederpflege-Mittel über die Oberfläche zu wischen. So können Staub, Fette oder sonstige Verschmutzungen entfernt werden. Gerät Flüssigkeit auf das Leder, muss man sie vorsichtig abtupfen, auf keinen Fall darf sie verrieben werden, da auf diese Weise unschöne Flecken entstehen können. Bei Rotweinflecken sollte Salz benutzt und eine Reinigung konsultiert werden.

Rauleder:

Beschreibung:
Zu den Rauledern gehören die beliebten Arten Nubuk- und Veloursleder. Sie sind in der Oberfläche geschliffen, fühlen sich mal mehr, mal weniger samtig an, und weisen einen sehr warmen Griff und eine schöne Struktur auf. Dasselbe gilt auch für geprägtes Nubukleder, wo im Prinzip auf eine ganz normale Nubuklederoberfläche ein Narbenmuster aufgedruckt wird. Aufgrund der Empfindlichkeit von Rauleder ist es anfällig für Fleckenbildung und kann bei starker Sonneneinstrahlung ausbleichen. Diese normalen Veränderungen lassen sich aber bei guter Pflege lange hinauszögern, bzw. zum Teil auch ganz vermeiden.

Reinigung:
Neues Rauleder ist von Anfang an mit einem Anilin-Schutz zu behandeln. So kann man dem Austrocknen und Ausbleichen des Leders ideal vorbeugen. Wird das Ledermöbel häufig genutzt, besteht das Risiko, dass sich im Laufe der Zeit Flecken bilden. In diesem Fall sollte das Leder zusätzlich mit einer Imprägnierung für Rauleder behandelt werden. Bei starker Beanspruchung sollte man diese Behandlung spätestens nach einem Jahr und anschließend häufiger durchführen.

Alcantara:

Beschreibung:
Bei Alcantara handelt es sich um einen lederähnlichen Stoff aus Ultramikrofasermaterial, das synthetischen hergestellt wird und somit allergieneutral ist. Im Griff und in der Optik sind ähnelt es stark dem Rauleder. Dieses Gewebe sollte regelmäßig abgesaugt und hin und wieder mit einem feuchten Tuch abgerieben werden. Bei Flecken und leichten Verschmutzungen kann man einen Textilreiniger verwenden. Dieser ist für die Reinigung von Alcantara im Möbel- und KFZ-Bereich hervorragend geeignet.

Reinigung:
Ist gerade ein neuer Fleck entstanden, ist er am besten sofort mit einem saugfähigen, sauberen Tuch aufzunehmen. Der Fleck sollte entweder vorsichtig abgetupft oder zu Mitte hin aufgenommen werden. Auf zu starkes Reiben sollte man lieber verzichten, da sich sonst die Oberfläche auf Dauer verändern kann. Bei größeren Flecken sollte immer von Naht zu Naht gesäubert werden.
Für Fettige Verschmutzungen und Flecken kann bei Alcantara auch Leder-Reinigungsbenzin benutzt werden, hier sollte man aber äußerst vorsichtig vorgehen. Am besten, man testet den Stoff an verdeckter Stelle auf Oberflächenveränderungen.
Um in Zukunft die Gefahr der Verschmutzung und Fleckenbildung zu mindern, kann die Oberfläche mit einer Imprägnierung behandelt werden. Wichtig zu wissen ist noch, dass es sich bei Alcantara um ein hitzeempfindliches Material handelt. So fügt z.B. schon die Glut einer Zigarette dem Gewebe irreparable Schäden zu.

 


 

Stoff

Versuchen Sie nach Möglichkeit, Stoffbezüge auf Dauer nicht der direkten Sonneneinstrahlung auszusetzen, da sich Stoff bei starkem UV-Licht nach einiger Zeit verfärben kann.
Viele Stoffbezüge lassen sich abnehmen, so können Sie in einer professionellen Reinigung gesäubert werden.
Um kleinere Flecken zu entfernen, können Sie lauwarmes Wasser und Seife benutzen. Waschen Sie die Seife gründlich aus, bei Bedarf wiederholen Sie diesen Vorgang.
Zur Beseitigung von Staub können Sie den Stoffbezug mit einem Aufsatz mit weichen Borsten absaugen.

 


 

Polstermöbel

Um eine ständige Sicherheit zu wahren, kontrollieren Sie die Füße eines Polstermöbels regelmäßig auf eine stabile Befestigung.
Schütteln Sie Sofakissen immer wieder einmal auf, um einer Verformung entgegenzuwirken.
Polsterkissen sollten nach Möglichkeit in regelmäßigen Zeitabständen gewendet werden, so werden sie nicht einseitig abgenutzt.
Auch bei hochwertigen Polstermöbel kann es passieren, dass sich sogenannte Sitzmulden durch den alltäglichen Gebrauch bilden. Diese Tatsache spricht nicht unbedingt für Materialfehler oder mangelhafte Verarbeitung, es ist vielmehr die natürliche Folge, wenn man sich immer wieder auf seinen Lieblingsplatz setzt. Wer diese Sitzmulden nicht mag, sollte darauf achten, sich hin und wieder auch einmal woanders hinzusetzen. 

 


 

Gartenmöbel

Achten Sie darauf, Gartenmöbel möglichst nicht im Regen ungeschützt stehen zu lassen. So können unansehnliche Verfärbungen, Rost und Aufquellen vermieden werden.
Lagern Sie Gartenmöbel über den Winter nach Möglichkeit an einem trockenen Ort ein, beispielsweise im Keller oder in der Garage.
Bietet sich kein Platz zur Einlagerung, können Sie auch Schutzhüllen verwenden – hier sollten Sie allerdings etwas Hochwertiges wählen, da einfache Plastikhüllen Schimmel hervorrufen und auch Farbstoffe von der Hülle an das Möbel abgegeben werden können.


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