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Saubere Stiefel für den Nikolaus



Heute ist Nikolaus! Und (nicht nur) wer seine Schuhe ordentlich geputzt hat, durfte sich über kleine Überraschungen und Süßigkeiten freuen. Aber warum stellen wir zum Nikolaustag Schuhe vor die Tür oder hängen Socken vor den Kamin?

Ein Bischof gedenkt der Armen — Nikolaus von Myra

Um den heiligen Nikolaus von Myra aus Lykien ranken sich viele Legenden. Als sicher gilt, dass er einst ein großes Vermögen erbte, das er an die Armen verteilte, mit 19 Jahren zum Priester geweiht wurde und später der Kirche als Bischof diente. Er soll ein langes rotes Gewand mit eigens aufgenähten Taschen für Mandarinen, Nüsse und Süßigkeiten getragen haben. Diese Süßigkeiten und andere Habseligkeiten spendete Nikolaus den Armen vor den Stadtmauern und in den Straßen. Überlieferungen zufolge starb er an einem 6. Dezember, der seither als Gedenktag gilt und sich als wichtiges Datum in der Vorweihnachtszeit manifestiert hat.

Warum wir Socken aufhängen: Traditionen am Nikolaustag

Ihr habt sicherlich auch schon einmal am Vorabend des Nikolaustages eure Stiefel geputzt und in den Flur oder vor die Tür gestellt. Oder ihr habt Socken am Kamin aufgehängt. Einige legen auch trockenes Brot oder eine Möhre auf einen Teller, die für den Esel des Nikolaus gedacht sind. Es gibt eine Reihe von Bräuchen. Die Socken vor dem Kamin gehen auf eine Legende zurück, nach der der heilige Nikolaus drei Goldklumpen in den Kamin eines Hauses warf. So bewahrte er drei Mädchen vor der Prostitution, da ihr Vater die notwendige Mitgift nicht hätte aufbringen können. Die Goldklumpen fielen der Legende nach in die Strümpfe, die zum Trocknen im Kamin hingen.

Schuhe putzen und Gedichte aufsagen

Das Türchen mit der Nummer 6 am Adventskalender öffnet sich zum NikolausSauber geputzte Stiefel vor dem Schuhschrank oder vor der Haustür sind ein besonders weit verbreiteter Brauch. Bereits Kinder bürsten ihre Schuhe, damit der Nikolaus sie in der Nacht mit Geschenken füllt. Mancherorts kommt der Nikolaus selbst am 6. Dezember zu Besuch — im Kindergarten, im Einkaufszentrum oder im heimischen Wohnzimmer. Dann sagen Kinder ein Gedicht auf und der Nikolaus schenkt ihnen im Gegenzug einen Beutel mit Süßem oder ein kleines Päckchen. Bestimmt habt ihr selbst dem Nikolaus schon einmal ein Gedicht aufgesagt und seid als Kinder morgens mit erwartungsvollen Gesichtern durch den Flur geschlichen, um in eure blitzblanken Schuhe zu spähen.

Wir von DeWall Design wünschen euch einen schönen Nikolaus und einen entspannten 2. Advent!

Veröffentlicht am 06.12.2014 13:30 von DeWall Design in der Kategorie Specials
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